man freut sich immer auf die zeit danach, wenn alles anders ist, wenn alles besser wird.
an dieser stelle muss man sich dann schon mal fragen, wie man sich dann fühlen wird, in der besseren zeit, ob man da immer noch überlegt, ob es ein bessere zeit geben wird.
man kann aber auch denken, wenn man jedes jahr eine sache gleich macht, dass man dieses mal viel cooler ist. wenn man dann aber im nächsten jahr zurück blickt, dann stellt man fest, dass man dieses jahr cooler ist. und letztes jahr eigentlich gar nicht cool war.
man überlegt manchmal auch, dass man extrem sein muss um aufzufallen. also entweder ruhig, aber gelassen, nur das nötigste sagen, oder ruhig, aber traurig, den tränen nahe, ganz tiefgründigen gedanken nachgehen, das andere extrem: laut, extrovertiert, immer etwas zu erzählen, immer alles von überall mitkriegen, alles mitmachen und überall sein.
lohnt es sich opfer zu bringen, sich zu verbiegen?
oder ist es egal, weil man sein eigenes ich eh noch nicht mitbekommen hat?
mit diesen worten, schönen juni,
liebste grüße